Versteigerungsbedingungen denkmal 2014

Der Unternehmerverband Historische Baustoffe e.V. (UHB) versteigert Gegenstände im Namen und für Rechnung ihrer Einlieferer.

Voraussetzung für die Teilnahme an dieser Auktion als Bieter ist die Erteilung einer Bieternummer durch den UHB. Voraussetzung dafür ist die Angabe von vollständigem Namen, inländischer Anschrift und die Vorlage eines gültigen Personalausweises.

Alle zur Versteigerung gelangenden Gegenstände können vor Versteigerungsbeginn besichtigt und geprüft werden. Die Gegenstände sind gebraucht, sie werden in dem Zustand versteigert, indem sie sich zum Zeitpunkt des Zuschlags befinden, ohne Gewähr und ohne Haftung für offene und versteckte Mängel. Die nach bestem Wissen und Gewissen vorgenommenen Beschreibungen sind  keine vertraglichen Beschaffenheitszusagen oder Garantien im kaufrechtlichen Sinne.

Es sind persönliche und schriftliche Gebote möglich. Die Reihenfolge der zu versteigernden Gegenstände liegt im Ermessen des Versteigerers. Der Versteigerer kann jederzeit einen Aufruf zurückziehen. Der erste Aufruf erfolgt zu dem im Katalog ausgedruckten Limitpreis. Gesteigert wird bis 50 Euro in Schritten um 5 Euro, über 50 Euro in Schritten um ca. 10%. Der Zuschlag wird erteilt, wenn nach dreimaligem Wiederholen des höchsten Gebotes kein Übergebot abgegeben wird und der vom Auftraggeber vorgeschriebene Limitpreis erreicht ist.

Wenn mehrere Bieter Gebote in gleicher Höhe abgeben, entscheidet das Los. Sollte es Uneinigkeiten über das letzte Gebot oder einen Zuschlag geben, kann durch einen erneuten Aufruf die Situation geklärt werden. Dies gilt auch dann, wenn ein rechtzeitig abgegebenes Gebot übersehen worden ist. Erfolgt der Zuschlag unter Vorbehalt, ist der Bieter für drei Wochen an sein Gebot gebunden. Jeder Zuschlag unter Limit erfolgt unter Vorbehalt.

Jeder Bieter handelt in eigenem Namen und auf eigene Rechnung. Steigert ein Bieter im Auftrag Dritter, so haftet er persönlich für Abnahme und Zahlung, auch wenn die Rechnung auf seinen Auftraggeber ausgestellt ist. Eine Aushändigung der ersteigerten Gegenstände erfolgt erst nach vollständiger Bezahlung. Erfolgt ein Erwerb als Folge eines schriftlichen Bietauftrags, wird eine Rechnung gestellt, die innerhalb 10 Tagen nach Rechnungsdatum zu bezahlen ist.

Der Kaufpreis setzt sich zusammen aus dem Zuschlagspreis incl. 19% MwSt. und einem Aufgeld von 15% des Zuschlagsbetrages zuzüglich 19% MwSt. auf das Aufgeld.

Auf Wunsch der Bieter werden zugeschlagene Gegenstände auch zugeschickt. Die Art und Abwicklung des Versands wird zwischen Einlieferer und Bieter direkt vereinbart. Die Kosten trägt der Bieter.

Wird der ersteigerte Gegenstand nicht innerhalb von 10 Tagen bezahlt und abgenommen, kann ihn der UHB auf Kosten des Käufers einlagern.