Bücher über historische Baustoffe

An dieser Stelle möchten wir Sie auf sechs Bücher aus der Edition :anderweit Verlag GmbH aufmerksam machen, die sich speziell mit historischen Baustoffen befassen. Alle Bücher können Sie in jeder Buchhandlung oder direkt beim Unternehmerverband Historische Baustoffe e.V. bestellen. Bestellungen beim Verband sind per Brief oder Telefax und mit dem hinterlegten Formular möglich.

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»Auf der Suche nach historischen Baumaterialien«

Edition :anderweit Verlag GmbH, Suderburg,
Ein Handbuch und Ratgeber Mila Schrader, Hrsg. 5. aktualisierte und erweiterte Auflage, Umfang 160 Seiten, Broschur Format 14x21 cm, 231 S/W-Abbildungen, ISBN 3-931824-20-9; EUR 17,00
Zu beziehen über jede Buchhandlung oder direkt beim Unternehmerverband Historische Baustoffe e.V.

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»Bergung historischer Baumaterialien zur Wiederverwendung«

Edition :anderweit Verlag GmbH, Suderburg,
Das Tabaklager in Herbolzheim - Selektiver Rückbau an Stelle von konventionellem Abriß, Mila Schrader, A. und J. Müller, M. Krone, 128 Seiten, 16 x 24 cm, engl. Broschur, 75 Farb- und 64 sw-Abbildungen, ISBN 3-931824-01-2; EUR 9,80
Zu beziehen über jede Buchhandlung oder direkt beim Unternehmerverband Historische Baustoffe e.V.

Dieser reichhaltig und mit viel Farbe illustrierte Foto- und Leseband recherchiert erstmals das Thema des selektiven Rückbaus zur Gewinnung von Baumaterialien, damit im Rahmen eines materialerhaltenden sanften Rückbaus ein handgeschlagener Ziegelstein nicht als gemahlenes Füllmaterial im Straßenbau landet und eine alte Tür die Chance hat, ihr zweites Leben in einem anderen Gebäude zu erleben. »Selektiver Rückbau an Stelle von konventionellem Abriß!« Hinter dieser spröden Formulierung verbergen sich Forderungen nach Erhaltung von historisch wertvollen Baustoffen sowie nach Energieeinsparung und Ressourcenschonung, Reduzierung von Bauschutt und Entlastung von Deponien. Damit im Gleichklang von Denkmalschutz, Baukultur und Ökologie intakte Baumaterialien nach einem sanften Rückbau wieder in den Baustoffkreislauf zurückfließen und nicht nach einem wertevernichtenden Abbruch und Downcycling bestenfalls zu Billigstoffen degradiert werden.

Das Tabaklager in Herbolzheim, Breisgau, erbaut in den Jahren 1889 und 1896, rückgebaut zur Jahreswende 1995/96, ist beispielhaft für viele Gebäude, die zum Abbruch freigegeben werden, obwohl sie in gutem Zustand sind oder unter Denkmalschutz stehen. Dieser dokumentarische Lese- und Fotoband mit 140 farbigen und schwarzweißen Abbildungen recherchiert die Bau- und Nutzungsgeschichte dieses Gebäudes und seine Bedeutung als Zeitzeuge einer Familie, einer Stadt und einer Region, die einstmals führend in der badischen Tabakindustrie waren. Denn nur auf dieser Basis können Denkmaleigenschaften und Wert der Bausubstanz gewürdigt werden. Die Faszination des Machbaren bei der Bergung von historischen Baumaterialien und die Besonderheiten einer solchen Baustelle werden durch ausführliche Protokolle und Schilderungen der Rückbautechniken dokumentiert.

Über die bloße Bedienung ästhetischer Bedürfnisse hinaus finden sich zwischen den Buchdeckeln praxisnah aufbereitet eine Fülle von Informationen zu diesem noch immer neuen Thema. Es ist also auch noch ein Buch, das als Ratgeber im Regal jedes Büros eine gute Figur macht. Qualität und Volumen der geborgenen Baumaterialien sollen Motivation für Gemeinden, Bauträger, Behörden, Abbruchunternehmen, Architekten, Handwerker und private Bauherrn sein, um der Zweitverwendung von Baumaterial wieder eine Chance zu geben. Historische Baumaterialien wie zum Beispiel Holzbalken, Fliesen, Gußeisen, Ziegelsteine, Türen und Beschläge sind in ihrer Zweitverwendung nicht nur im Denkmalschutz und bei der Renovierung eines alten Hauses begehrt, sondern sie können auch in einem Neubau oder bei der Gartengestaltung die Sehnsucht der Bewohner nach Identität erfüllen und eine Alternative zu den glatten modernen Baustoffen sein. Neben diesen ästhetischen Erwägungen können aber auch Sparmotive die Gründe sein, warum sich ein Bauherr auf die Suche nach kostengünstigen, gebrauchten Baumaterialien begibt.

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»Fachwerk als historische Bauweise«

Edition :anderweit Verlag GmbH, Suderburg,
Ein Materialleitfaden und Ratgeber, G. Ulrich Großmann, Hubertus Michels, 312 S., 213 s/w Abb., 14 x 21 cm, Broschur, ISBN 3-931824-18-7; ca. EUR 24,00
Zu beziehen über jede Buchhandlung oder direkt beim Unternehmerverband Historische Baustoffe e.V.

Die Grundbaustoffe von Fachwerk sind brennbares Holz und vergänglicher Lehm. Je nach Region kommen Backstein und Naturstein hinzu. Hieraus entstanden Bauten, die ein unvorstellbares Alter von bis zu 750 Jahren erreicht haben. Was ist das Geheimnis dieser historischen Bauweise? Und welche Aspekte muss man bei der Erhaltung, der Reparatur, dem Wiederaufbau beachten? Dr. G. Ulrich Großmann und Dr. Hubertus Michels, beide Bauhistoriker mit praktischen Erfahrungen, haben sich diesen Fragen gestellt. Somit ist dieser Ratgeber eine Orientierung für alle diejenigen, denen es beim Fachwerkbau weniger um eine Stilfrage geht, als um eine historische Holzskelettbauweise, die es geschafft hat, ohne moderne technische Hilfsmittel gebaut zu werden und die jahrhundertelang überlebt hat, frei von Produkten der chemischen Industrie.

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»Mauerziegel als historisches Baumaterial«

Edition :anderweit Verlag GmbH, Suderburg,
Das Tabaklager in Herbolzheim - Selektiver Rückbau an Stelle von konventionellem Abriß, Mila Schrader, A. und J. Müller, M. Krone, 128 Seiten, 16 x 24 cm, engl. Broschur, 75 Farb- und 64 sw-Abbildungen, ISBN 3-931824-02-0; EUR 24,00
Zu beziehen über jede Buchhandlung oder direkt beim Unternehmerverband Historische Baustoffe e.V.

Mauerziegel sind Zeugnisse alter Handwerkskultur. Über Jahrhunderte wurden sie auch Mauersteine, Backsteine, Klinker oder Ziegelsteine genannt aus den vier klassischen Elementen Erde, Wasser, Luft und Feuer hergestellt, d.h. aus Ton geformt, getrocknet und gebrannt. Die Spurensuche dieses historischen Baumaterials beginnt im Zweistromland und in der Römerzeit. Im Mittelalter sorgten Mönche und Handwerker aus Oberitalien und dem Burgund für eine Renaissance der Ziegeltechnik nördlich der Alpen. Anfang des 19. Jahrhunderts begann durch das Wirken des Baumeisters F.K. Schinkel eine neue Blütezeit. Als einer der drei Massenbaustoffe der Grobkeramik faszinieren Mauerziegel neben Dach- und Bodenziegeln durch die Vielfalt ihrer Formate, Formen und Farben. Solange sie mit Lehm- oder Kalkmörtel weich verarbeitet wurden, können sie problemlos geborgen und und daher einer Zweitverwendung zugeführt werden. Als Ratgeber will dieser Band neben Grundkenntnissen der geschichtlichen Entwicklung und Technologie auch Basiswissen beim Umgang mit Mauersteinen als historischem Baumaterial vermitteln. Im Angang eine Liste mit historischen und derzeit genormten Ziegelformaten. Dazu die Adressen von Spezialhändlern, Museen und Ziegeleien,die sich in diesem Spezialmarkt auskennen.

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»Dachziegel als historisches Baumaterial«

Edition :anderweit Verlag GmbH, Suderburg,
Ein Materialleitfaden und Ratgeber von Willi Bender und Mila Schrader, 1. Auflage 1999, 268 Seiten, 14 x 21 cm, 225 s/w Abbildungen, ISBN 3-931824-05-5; EUR 24,00
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Handgefertigte Dachziegel aus gebranntem Ton faszinieren durch ihren Formenreichtum in regionaler und zeitlicher Entwicklung. Als Leistenziegel, Mönch und Nonne, Biberschwanz, Hohlpfanne und Krempziegel, aber auch als Feierabendziegel und Dachschmuck haben sie eine lange Tradition.

Dieser Materialleitfaden möchte mit einem Gang durch die Baugeschichte zunächst die Entwicklungsstufen der Dächer in der Architektur und der sich daraus ergebenden Dachlandschaften aufzeigen, die einen wichtigen Bestandteil unseres baukulturellen Erbes darstellen.

Die Dachziegelherstellung durchlief einen langen Weg vom handgefertigten Dachziegel, der wie zum Beispiel der Biberschwanz in der Form gestrichen oder wie die Hohlpfanne aus einem Blatt über einem hölzernen Modell geformt wurde. Später kam mit der Industrialisierung eine Vielfalt von maschinell hergestellten Strangdach- und Preßdachziegeln hinzu. Falzziegel wie der erste Herzziegel von Gilardoni und der berühmte Doppelmuldenfalzziegel Z1 von Ludowici sowie die schmückenden Villen- und Turmdachziegel des Historismus mit ihren Sonderziegeln für First und Ortgang waren Meilensteine in der Ziegeltechnologie und zählen heute zu den Klassikern. Für die moderne Dachziegelentwicklung stehen Modelle wie Flachdachpfanne, Flachkremper, Verschiebedachziegel und Solardachziegel.

Ausführlich werden die hohe Kunst des Dachdeckers und die historischen Decktechniken von Fläche, Traufe, First und Ortgang beschrieben, aber auch die Eindeckung von Kehlen, Graten, Gauben und Türmen und welche Möglichkeiten es heute gibt, historische Dächer zu erhalten, zu reparieren und bei Bedarf Dachziegel aus Rückbau oder aus Neuanfertigung von spezialisierten Dachziegeleien und Manufakturen zu beschaffen.

Dieser mit 225 Abbildungen reichhaltig illustrierte Ratgeber ist somit ein wichtiger Beitrag zur Denkmalpflege und zur Restaurierung von Altbauten, zur Bergung und Wiederverwendung von Dachziegeln, zu Ökologie und Ressourcenschonung. Ein Glossar, ein Überblick über die Vielfalt historischer Dachziegel und ihre regionale Verbreitungen sowie ein ausführliches Adressen- und Literaturverzeichnis runden diesen interessanten Materialleitfaden ab.

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»Reet und Stroh als historisches Baumaterial«

Edition :anderweit Verlag GmbH, Suderburg,
Ein Materialleitfaden und Ratgeber, Broschur, 200 Seiten 14 x 21 cm, 160 s/w-Abb., ISBN 3-931824-09-8; EUR 24,00
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Wohnen unter dem Dach der Natur. Reet, Rohr und Stroh gehören zu den ältesten Dachdeckungen unserer Baukultur. Jahrhundertelang wurden aus der jeweiligen Region beschaffbare und mit eigenen Kräften zu verarbeitende Naturprodukte verarbeitet, eine preisgünstige und durch Reparaturen zugleich dauerhafte Lösung.

Mit dem Siegeszug der Deckungen mit Ziegel und Schiefer schien dieses Dach auszusterben, doch das Reetdach überlebte. Seine Wahl ist heute eine bewußte Entscheidung für Besitzer von alter Bausubstanz und Planer von Neubauten, nicht nur an Nord- und Ostsee, sondern auch im Schwarzwald und im Oderbruch. Dieser Materialleitfaden informiert über alles Wissenswerte zu Materialeigenschaften, Handwerkstechniken, Bau- und Versicherungsfragen.

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»Fenster, Glas und Beschläge als historisches Baumaterial«

Edition :anderweit Verlag GmbH, Suderburg,
Ein Materialleitfaden und Ratgeber von Mila Schrader, 1. Auflage 2001, 304 Seiten, Broschur im Format 14 x 21 cm, 216 s/w-Abb., ISBN 3-931824-04-7; EUR 24,00
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Der umbaute Raum, der den Menschen Sicherheit und Intimität gibt, muss mit Licht und Luft versorgt werden. Die ersten Fenster waren klein. Auf die Dauer konnte sich nur Glas als lichtdurchlässiger Wandabschluß behaupten, dessen Entwicklung durch Butzenglas, Mondglas, Zylinderglas, Streckglas, Floatglas und Isolierglas gekennzeichnet ist. Auch die Fensterbeschläge wandelten sich mit den neuen Aufgaben. Hinzu kamen strenge Architekturregeln für die Fensteranordnung, gepaart mit fenstertechnischen, regionalen Besonderheiten.

Obwohl Fenster durch ihre Zahl und Anordnung äußerst fassadenprägend sind, geht man mit ihnen heute bei Umbauten relativ sorglos um. Nicht Wegwerfen und Neuanfertigen heißt daher die devise, sondern schonende reperatur und Wiederverwendung geborgener, historischer Bausubstanz.

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»Türen, Schlösser und Beschläge als historisches Baumaterial«

Edition :anderweit Verlag GmbH, Suderburg,
Ein Materialleitfaden und Ratgeber von Florian Langenbeck und Mila Schrader, 1. Auflage 1998, 256 Seiten, Broschur im Format 14 x 21 cm, 211 s/w-Abb., ISBN 3-931824-30-6; EUR 24,00
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Türen, Schlösser und Beschläge faszinieren durch ihren funktionalen, stilistischen und handwerklichen Wandel, den sie im Laufe der letzten Jahrhunderte erlebt haben. Dieser Materialleitfaden möchte mit einem Gang durch die Baugeschichte aufzeigen, wie sich aus der archaischen Wendebohlentür und der einfachen Brettertür mit vielen Varianten die gestemmte Füllungstür und die moderne Sperrtür entwickelten und wie aus dem einfachen Riegel und Langband Kunstwerke handwerklicher Beschlagtechnik entstanden. Haus- und Zimmertüren erhielten Lichtausschnitte, deren Glasscheiben und Holzsprossen funktional und stilprägend waren. Schippenband, S-Band und Fitschenband, altdeutsches Schnappschloß und französisches Tourschloß waren ebenso Meilensteine in der Türenentwicklung wie die verwendeten Glassorten: Butzenglas, Ätzglas, Opalglas oder Buntglas.

Zu den historischen Haustüren zählen nicht nur die mit Säulen, Pilastern und Ziergiebeln geschmückten Türen der Renaissance, oder die barocken aufgedoppelten Stern- und Rautentüren sowie die spätbarocken Füllungstüren mit geschwungenen Friesen und dekorativen Schnitzereien, sondern auch die durch ihre klare Ornamentik geprägten Türen des Klassizismus und Biedermeier mit Zöpfen, Bändern, Rauten und Rosetten, die Vielfalt der Historismustüren mit ihren Ornamenten auf Bestellungen, ihren Ziergittern und Oberlichtern und die vielen Varianten aus Jugendstil, Art Déco und Expressionismus. Nicht weniger interessant ist die Vielfalt von Zimmertüren, deren Alter und Stilrichtung sich an Spuren der Handwerkstechnik, an der Art der Füllungsaufteilung und der Aufteilung der Glasfelder sowie an ihren Bändern und Schlössern ablesen läßt.

Dieser Ratgeber möchte handwerkliches Grundwissen des Tischlers, Schlossers und Glasers für den Türenbau vermitteln, um in Verbindung mit stilistischen Merkmalen eine Identifizierungshilfe für Haus- und Zimmertüren zu sein, damit historische Türen erkannt und gewürdigt werden: als Beitrag zur Denkmalpflege und zur Restaurierung von Altbauten ebenso wie als Motivation gegen die Wegwerfmentalität unserer Gesellschaft, in der der vorschnelle Austausch von Bauteilen die Reparatur ersetzt hat.

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Die Bilder auf diesen Seiten wurden uns von Ingo Selent, Thomas Knapp, Theo Holtebrinck, Florian Langenbeck und Thomas Borghoff zur Verfügung gestellt.

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Produziert von Thomas Borghoff